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Schwimmverband Württemberg e. V.
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Bericht zum 1. Trainingslager
1. Trainingslager des Schwimmverbands Württemberg Bezirk Mittlerer Neckar
Für Neun Tage war vom Bezirk Mittlerer Neckar ein Trainingslager ausgeschrieben. Angesprochen wurden insbesondere die SchwimmerInnen der verschiedenen Bezirkskader.
Dieses Angebot wurde von 45 SchwimmernInnen aus 10 verschiedenen Vereinen angenommen. Ziel war Motivation und Vorbereitung auf die Freiwassersaison mit dem Höhepunkt der Landesmeisterschaften.
Ein ganzer Bus voll neugieriger Kinder und Jugendlichen kam dann bei strahlendem Sonnenschein in Perschen/Oberpfalz an. Dort war auf dem Campingplatz ein großes Areal für uns reserviert. Sieben Betreuer sorgten sich um das Wohlbefinden der Aktiven. Die Unterstützung vor Ort war einfach spitze, wir hatten keine Schwierigkeiten, vor unserem Wassertraining noch eine Stunde Landtraining pro Gruppe abhalten zu können. Die Bahnen waren von uns insgesamt 8 Stunden am Tag belegt und so mancher Badegast erfreute sich, wenn die jungen Athleten ihre Bahnen zogen, Athletik um den Beckenrand betrieben oder sich mit technischen Übungen durch das Wasser bewegten. Außerhalb der regelmäßigen Trainingseinheiten sorgte ein umfangreiches Rahmenprogramm für viel Abwechslung. So fand gleich am zweiten Tag als erstes Highlight der erlebnispädagogische Tag statt. Dieser wurde von einem Expertenteam aus Regensburg begleitet, mit dem Ziel einen besonderen Zusammenhalt innerhalb der gesamten Gruppe zu fördern, denn hier wurde klar: Gemeinsamkeit macht stark.
Da zur Ausrüstung eines jeden Schwimmers auch sein eigenes Fahrrad gehörte, war es kein Problem gemeinsame Aktivitäten auch in der näheren Umgebung zu gestalten. So wurde zwischen den Trainingseinheiten in die Pedale getreten, z. B. für unseren erlebnispädagogischen Tag, vom Bürgermeister der Stadt Nabburg empfangen zu werden und um einen Badesee unsicher zu machen, der ca. 25 km entfernt ist. Training und Spass sind hier verbunden, hier war es auch kein Problem, dass der See erst angenehme ca. 19° C aufwies. Komischerweise war es hier keinem zu kalt um im See schwimmen zu können. Surfbretter und Isomatten waren dankbare „Boote“.
Das Übernachten in Zelten ist für Jugendliche in diesem Alter immer noch eine Besonderheit und stärkt nicht nur die Gemeinschaft, sondern jeden Einzelnen. Die Verpflegung war professionell. Morgens gab es ein liebevoll von den Betreuern angerichtetes Frühstücksbuffet, das keine Wünsche offen lies. Brötchen wurden vom ansässigen Bäcker frisch aus der Backstube geliefert, Dazu gab es wirklich frische Milch vom Bauern. Abgerundet wurde das Frühstück von Käse und Wurstplatten, Müsli, frischem Obstsalat, frischem Obstquark, Joghurt und Cornflakes.
Mittag und Abendessen wurde nach unseren Wünschen gekocht und ebenfalls liebevoll serviert, extra für Vegetarier gab es immer eine leckere Alternative.
Für die meisten Sportler war es Neuland zweimal am Tag im Wasser zu trainieren, dennoch haben alle diese Herausforderung gemeistert und so mancher innerer Schweinehund wurde überwunden. Das schöne, warme Wetter half hier ungemein weiter. Als Ausgleich für anstrengende Trainingsstunden gab es auch Entspannungsübungen und Massagen oder es konnte der Erlebnisbereich des Bades mit Beachvolleyballfeld, Minigolf und großem Erlebnisbecken genutzt werden.
Der Besuch unserer Schwimmer aus Württemberg war der Nabburger Tageszeitung einen Bericht über halbe Seite wert, in dem sehr positiv über unsere Aktion berichtet wurde.
Müde aber glücklich und mit vielen neuen Freunden, vielen neuen Eindrücken und viel Motivation für das Heimtraining konnten wir alle Sportler wieder gesund an die Eltern übergeben.
Wir hoffen, das diese Aktion ein fester Bestandteil in der Bezirksarbeit wird und so manch Schwimmer sich dadurch neue Ziele setzen kann.
Ich möchte mich hier bei allen Sportlern und Betreuen bedanken, die es möglich gemacht haben diese Zeit zu erleben. Mir hat es unbändig Spass gemacht.
Gabriele Pollak
Vorsitzende Bezirk Mittlerer Neckar und
Fachwart für Talentsichtung und Förderung



